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Schulneubau 3 - Materiallieferung und Reifen geplatzt

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Gestern hat unser LKW uns 200 Säcke Zement gebracht. Die starken Regenfälle der letzten Tage haben die Straße zu uns sehr aufgerissen. Durch den schlechten Zustand der Straße ist bei dem LKW ein Reifen geplatzt. Jetzt benötigen wir erst mal einen neuen Reifen, bevor weiteres Material geliefert werden kann. das Fundament der Zisterne wird sichtbar Materiallieferung abladen

Schulneubau 1

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Es geht endlich los! Wir können jetzt mit dem Schulneubau beginnen. Ein Großteil des Materials ist da. Jetzt werden die Vorbereitungen für das Fundament getroffen. Dieser Teil des Baus soll eine Zisterne darunter bekommen, damit die Schule später auch Wasser hat. Um Wasser für den Bau zu haben, haben wir bei Häusern in der Nähe des Schulgeländes Zisternen gebaut. Die Zisterne des Mitarbeiter- und Gästehauses ist zu weit weg. Nach der Fertigstellung der Zisterne für die Schule werden diese Zisternen den Besitzern der Häuser übergeben. eine der kleinen Zisternen in Arbeit ... ... und fertig, keine 25 Meter vom Baugelände entfernt. Die Grube für die Schulzisterne Um den gelieferten Zement und den Baustahl wird ein provisorischer Schuppen gebaut, um die Materialien trocken und diebstahlsicher unterzubringen Steine und Sand für das Fundament und die Mauern der Zisterne Die Armierung wird vorbereitet ein fertiger Pfosten, der später in Beton eingegossen wird ...

Warum wir Solarenergie brauchen

Da ja, wie berichtet, die Preise für Kraftstoff unerhört steigen, können wir nicht mehr nur mit dem Generator Strom erzeugen. Wir müssen uns jetzt doch nach alternativer Energie umsehen. Solarenergie ist die beste Lösung. Mit Solarenergie kann aber keine Waschmaschiene, kein Bügeleisen oder Laserdrucker betrieben werden. Dafür wird immer noch der Generator gebraucht. Aber für Kühl- und Gefriergeräte sowie Beleuchtung und Computer ist Solarenergie eine gute Alternative. Im Moment können wir keinen Kühlschrank betreiben, weil wir nicht genug Batterien haben. Deshalb können wir nicht so viele Lebensmittel einkaufen, die gekühlt aufbewahrt werden müssen. Die Straße hier nach Kay Latou wird immer schlechter. Man muß außerdem einen kleinen Fluß überqueren, der nach einem Regen sehr ansteigen kann. Nach einem Unwetter ist die Straße vielleicht unpassierbar. Deshalb sollten wir Vorräte für 2-3 Monate da haben, da man nie weiß wann man wieder einkaufen kann. Wir brauchen ja nicht nur für...

Geschafft! - das Wohnhaus für Mitarbeiter und Gäste hat endlich ein Dach

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Wir sind den Herrn sehr dankbar, dass er es möglich gemacht hat, dass das Wohnhaus für Mitarbeiter und Gäste endlich ein Dach bekommen konnte. Danke für eure Gebete und euer Mittragen. Die Vorbereitungen liefen gut. Alle Materialien konnten zur rechten Zeit geliefert werden. Eine kleine Gruppe von Handwerker hat dann die Verschalung und die Armierung für das Betondach gemacht. Am Freitag wurde dann der Beton gegossen. Lukenson hatte große Probleme mit den vielen Handlangern, die für eine solche Arbeit gebraucht werden. Die Bezahlung ist im Voraus vereinbart worden, aber dann haben die Leute mehrere Male die Arbeit niedergelegt um immer wieder die Bezahlung zu verhandeln. Sie haben erst weitergemacht, als Lukenson ihnen eine höhere Bezahlung versprochen hat. Er muß nun das zwei- bis dreifache des vorher vereinbahrten Lohnes bezahlen. Damit haben wir nicht gerechnet. Verschalung Verschalung die Armierung ist fertig es geht los - Beton wird gemischt und... ...mit...

Sand wird geliefert

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Wir danken Gott, dass er Lukenson in den vergangenen   vier Tagen bewahrt hat. Er hat zum großen Teil die   Zeit im Auto verbracht um die Transporte zu begleiten und auch zum Schlafen. Aber der Einsatz hat sich gelohnt. einfach nur schlafen, egal wo Wir haben   jetzt 4 LKW-Ladungen Sand hier liegen. Das dürfte genug sein, um das Betondach zu gießen. Auch der Sand, der Anfang August auf der Strecke geblieben war, ist jetzt hier. Der LKW, der die dritte Fuhre Sand gebracht hat, ist das Stück zurückgefahren, hat den Sand aufgeladen und ist wieder hergekommen. Der Sand ist   innerhalb von 3 Stunden auf den LKW geschaufelt worden. Da der LKW aber nicht bis zur Baustelle direkt fahren kann (zu steil), wird der Sand jetzt mit Eimern weiter transportiert. Der größte Teil liegt bereits vor dem Haus. Jetzt benötigen wir noch Zement und Bretter für die Verschalung.  Sand und Schotter für das Dach

begleitete Materialtransporte

Da Anfang vergangener Woche wieder eine LKW-Ladung Sand im Nirgendwo abgekippt wurde, ist Lukenson jetzt unterwegs, um die Transporte mit dem Auto zu begleiten. Er kann so schneller eingreifen, falls der LKW eine Panne hat. So ist auch sichergestellt, dass das Geld auch für Sand ausgegeben wird. Wir hatten ja schon berichtet, dass wir noch mehrere hundert Euro Außenstände haben, die wir den LKW-Fahrern im Voraus für Sand und Transport bezahlt haben, der dann aber nicht angekommen ist. Heute hat Lukenson auch wieder einen LKW zur Sandgrube begleitet, der auch promt wieder eine Reifenpanne hatte. Er hat den Reifen ins Auto geladen um ihn in der nächsten Werkstatt reparieren zu lassen. Jetzt wartet der LKW darauf mit Sand beladen zu werden. Das kann mehrere Stunden dauern, weil es zu wenige Maschinen gibt, um die LKWs zu beladen. Der LKW und Lukenson werden dann soweit sie kommen fahren und irgendwo auf der Strecke im Auto übernachten. Durch Lukensons Einsatz konnten jetzt schon ...

und wieder eine Fuhre Sand auf der Strecke geblieben

Es ist frustrierend und sehr ermüdend, die Materialtransporte zu organisieren. Seit Anfang August warten wir auf eine Lieferung Sand, wie wir hier berichtet haben. Wir haben die ganze Zeit gewartet, dass der Fahrer sich mal meldet. Jetzt hat er uns gebeten, ihn noch eine weitere Fuhre bringen zu lassen, dass er nicht leer hier hoch kommen muss. Die erste Fuhre Sand liegt nicht so weit weg von uns. Wir haben zugestimmt und ihm ein weitere Fahrt ermöglicht. Jetzt liegt die zweite Fuhre Sand irgendwo und unser Bau kann wieder nicht weitergehen. Der Fahrer wollte, dass wir ihm neue Reifen kaufen.  Welch eine Zumutung! Wenn wir das wirklich machen sollten, dann würde er weitere Gründe finden, um nicht kommen zu können. Außerdem können wir keine 10 LKW-Reifen finanzieren. Lukenson ist heute wieder nach Port-au-Prince gefahren, um mit dem Fahrer zu reden und einen anderen Fahrer zu finden, mit einem LKW, der bessere Reifen hat. Es ist nicht einfach, weil viele Fahrer Angst vor der Straße ...