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Es geht weiter

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Andacht Es geht weiter mit dem Unterricht. Wie jeden Morgen beginnen wir mit einer Andacht. Die jungen Frauen sind glücklich, dass der Unterricht wieder anfängt.

Chikungunya-Virus in unserem Haus angekommen

Jetzt ist das Chikungunya-Virus auch in unserem Haus angekommen. Beide Mädchen, die bei uns wohnen sind erkrankt. Esperancia ist zwar heute noch in die Schule gegangen, weil ein wichtiges Fach dran war. Sie hatte aber große Probleme auf dem Rückweg. Sie konnte fast nicht mehr laufen, weil ihr ganzer Körper weh tat. Immaculée ist heute im Bett geblieben. Ich habe beide mit Medikamenten gegen das Fieber und die Schmerzen versorgt und heute Abend fühlten sie sich etwas besser. Mehr kann man leider nicht machen. Das Chikungunya-Virus sorgt für Kopf-, Glieder- und Gelenkschmerzen. Dazu hohes Fieber und häufig einen juckenden Ausschlag am ganzen Körper. Bitte betet für schnelle Genesung!

Esperancia - die Sklavin ihrer Tante

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Es reicht nicht, dass Esperancia ihre Mutter bei dem Erdbeben verloren hat. Wenn sie nicht bei uns ist, dann lebt sie bei ihrer Tante. Dort wird sie wie eine Sklavin behandelt. Jedes Wochenende, wenn Esperancia "nach Hause" geht, verlangt die Tante, dass Esperancia Wasser holt und eine Tonne füllt. Es interessiert nicht, dass Esperancia in die Schule geht und lernen muss, einzig ihre Arbeitskraft zählt. Da sie in der Woche bei uns ist, muss sie halt am Wochenende alles nachholen, was sie in der Woche "versäumt" hat. Aber Esperancia weiß, was sie will und lässt sich von ihrer Tante nicht die Zukunft verbauen. Es zerreißt uns das Herz, wenn wir all die Kinder und jungen Leute sehen, die in anderen Familien leben und schwer arbeiten müssen. Wir beten für ein Umdenken in diesem Land, dass seine Zukunft - die Kinder - so schlecht behandelt.

neues Virus "Chikungunya" in Haiti angekommen

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Kaum zurück in Haiti sehen wir uns mit dem neuen Virus Chikungunya konfrontiert. Das Virus, dass in Afrika und Asien grassiert ist auch in Haiti angekommen. Überall wird davon gesprochen. Fakt ist, dass dieser Virus auch von Mücken übertragen werden kann. Das macht die Sache noch schlimmer, wenn eine Mücke einen infizierten Menschen sticht, überträgt sie das Virus auf die nächsten Menschen, die sie sticht und so verbreitet sich das Virus noch schneller. Laut offiziellen Mitteilungen sind bereits 14 Infizierungen festgestellt worden. Nachzulesen hier . Jetzt wo es jeden Tag regnet vermehren sich die Mücken rasend schnell und das Virus wahrscheinlich ebenso schnell. Bitte betet für  die Menschen hier!   Die Karte der Weltgesundheitsorganisation zeigt das jetzige Verbreitungsgebiet.

Mutter gestorben

Die Mutter von Edette ist im Alter von 54 Jahren verstorben. Edette ist eine Schülerin des Trainingscenters. Wie uns berichtet wurde, hatte die Mutter Darmkrebs. Nach einer Operation im Februar wurde sie von den Ärzten aufgegeben, weil es keine Hoffnung mehr für sie gab. Gestern Nachmittag ist sie dann zu Hause verstorben. Sie hinterlässt ihren Ehemann und 4 Kinder. Wir trauern mit der Familie! Betet mit uns für die Familie in dieser schweren Zeit!

Planungshilfe

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Die Planungen für das Projekt in Latou haben begonnen. Wir sind dankbar für die Unterstützung von fachlicher Seite. Danke M.S. für deine Hilfe. Wir brauchen aber auch eure Unterstützung! Bitte betet weiter für die Arbeit!

Weltwassertag

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Am 22. März ist Weltwassertag. Lasst uns dem Herrn danken, dass wir hier in Deutschland nur den Wasserhahn aufdrehen müssen, um kaltes und Warmes Wasser zu haben. In anderen Ländern müssen viele ihr Wasser von weit her holen. Schon die kleinen Kinder müssen mithelfen Wasser für die Familien zu holen. Auch unsere Nachbarn in Latou haben einen Weg von mindestens einer halben Stunde Fußweg, bis sie an der Quelle ankommen. Für den Rückweg benötigen sie dann mehr als eine Stunde, weil der Weg steil bergauf geht. Nur, wer sein eigenes Wasser getragen hat, weiß den einzelnen Tropfen zu schätzen! (Zitat)