Gestern war ein großer Tag für die Schüler
in der Schule in Latou. Jedes Kind hat ein Geschenk bekommen. Das war aber nur
möglich, weil wir gute Freunde haben. Ein großer Dank geht an Frank und Verena
Petri sowie Jörgen und Anne Walther. Sie hatten die Idee den Kindern hier eine
Freude zu machen und hatten Hilfe von vielen anderen. Nicht zu vergessen
Verenas Schwester, die mit einem Freund zusammen einen Flyer entworfen und
gedruckt hat. Markus und Sabrina Gratopp und Yvonne Sauer haben sich um das
Packen und Verschicken der Pakete gekümmert. Vielen Dank! Die Aktion wurde auch
von „Round
Table Siegen“ unterstützt.
Danke einfach an Alle, die mitgeholfen
haben.
Edith hat in den letzten Wochen 26 Mützen
für die Kleinen gestrickt, die auch mit verteilt worden sind.
Aber auch wir sind reich beschenkt
worden. Fast jedes Kind hat irgend etwas
aus dem Garten mitgebracht. Da waren Milch, Bananen, Orangen, Maracujas,Zuckerrohr,
Bohnen, Avocados und vieles mehr.
Wir danken vor allem unserem Gott, der uns
und die Kinder so reich beschenkt hat.
Es stimmt uns aber auch traurig, dass es
Kinder gibt, die mit versteinerten Gesichtern dabei stehen, weil sie nichts
mitbringen konnten. Der Vater hat die Familie verlassen und lebt mit einer
anderen Frau zusammen. Er kümmert sich nicht um die Kinder, ob sie zu Essen
haben oder nicht. Die Mutter ist zur Zeit jeden Tag unterwegs, um anderen unten
im Tal bei der Ernte zu helfen. Dafür bekommt sie einen Euro pro Tag. Sie hat
aber etwa 10 € Schulden, weil sie kein Geld für Essen und Kleidung für die
Kinder hatte. An einem Tag konnte sie nicht nach Hause kommen, weil es schon
dunkel geworden war. Sie hat dort übernachtet. Am nächsten Tag hat ihr Mann ihr
aufgelauert, als sie nach Hause gekommen ist. Er hat sie beschimpft ,
geschlagen und die Kleidung zerissen. Er hat ihr vorgeworfen, dass sie die
Kinder vernachlässigt. Es gab einen großen Streit und die Kinder standen dabei.
Nur mit Mühe konnte man den Mann davon abbringen weiter auf seine Freu
einzuschlagen. Die Frau hat immer wieder gesagt: Gib mir doch Geld, dann brauch
ich nicht so weit weg zum Arbeiten gehen. Aber davon wollte er natürlich nichts
wissen. Sie arbeitet hart für ihre Kinder, die sie sehr liebt. Sie braucht
einen regelmäßigen Job, den wir ihr aber im Moment noch nicht geben können.
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Die Kisten sind da und in unserem Zelt |
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alles auf unserem Bett ausgebreitet |
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gespanntes Erwarten |
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Ohne Worte |
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die gesammte Schule |
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mit Eltern |
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die Kinder bringen ihre Geschenke |
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