Ein Tag im August

Es ist der 23. August. Wir stehen spät auf, es ist immer noch nicht richtig hell. Wind heult und reißt am Zelt. Von Zeit zu Zeit regnet es. Als wir dann das Zelt verlassen sehen wir, warum es nicht hell wird. Wir sind von Wolken eingehüllt. Es ist sehr stürmisch, wie in den vergangenen Tagen auch. Nur die heftigen Regenfälle haben nachgelassen. Es ist „kalt“. Bei dem Nebel und dem Wind kann man sich nur mit Jacke und Mütze draußen aufhalten. Später erfahren wir dann, dass Tropensturm „Christobal“ unterwegs war und mit seinen Ausläufern Haiti gestreift hat, die auch in den  nächsten Tagen noch stürmischen Wind und Wolken gebracht haben.
Der Sturm hat hier auf dem Land einigen Schaden angerichtet. Viel Mais liegt flach. Das bedeutet einen großen Verlust für die Leute, die auf den Ertrag der Ernte angewiesen sind.

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