Ein Sturm hat sich aufgelöst aber der Sturm im Land tob immer noch

Wir sind dankbar, dass das der Tropensturm Beryl sich zu einem Tiefdruckgebiet degeneriert hat.
Trotzdem braucen wir weiter eure Gebete.
Seit ein paar Tagen gibt es extreme Unruhen weil die Kraftstoffpreise steigen. Benzin soll um 38% und Diesel um 47%. Die bisherigen Subventionen sollten fallen weg. Das lässt die Leute nicht kalt. Und so werden Strassensperren und Barrikaden mit brennenden Reifen errichtet, sowie Tankstellen, Supermärkte, Hotels, Autos und anderes angezündet.
In der Zwischenzeit hat die Regierung zurückgerudert, aber die Unruhen gehen weiter. Wir wissen nicht, wie es in den nächsten Tagen weitergeht im Land.
Unsere Position hier auf dem Berg ist zur Zeit ein großer Vorteil für uns. Wir haben zu Essen, wir haben Trinkwasser und wir können ohne Sorge vor die Tür gehen. In der Hauptstadt haben die Leute keinen Strom, wissen nicht, wo sie zu Essen und Wasser herbekommen. Alle Geschäfte sind dicht. Viele davon auch zerstört. Auch auf denStraßenmärkten gibt es nichts zu kaufen, weil die Leute Angst haben raus zu gehen oder keinen Nachschub bekommen. Es gibt nur sehr vereinzelte Fahrzeuge auf den Strassen.

Bitte betet ganz besonders in dieser Zeit für das Land und für uns.

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