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Wie kann man Kindern eine Freude machen?

Ganz einfach. Man gibt ihnen Unterwäsche.  Wir hatten die Möglichkeit den Kindern unserer Nachbarin Unterwäsche zu geben. Sie haben sich so gefreut. Der Zwölfjährige hat kurze Zeit später seinen Hosenbund etwas runter gezogen und mir freudestrahlend gezeigt: Guck ich habe schon eine neue Unterhose an. Es hat mich echt berührt, dass man den Kindern hier mit so einfachen Sachen eine Freude machen kann. Unsere Nachbarin hat 6 Kinder und ist von ihrem Mann verlassen worden. Sie muss hart arbeiten um den Kindern zu Essen zu geben. Da ist für Kleidung und Schuhe wenig Geld da. Oft trifft man das kleine Mädchen von 3 Jahren ohne Slip an. Wir sind dem Herrn dankbar, dass gute Freunde es möglich gemacht haben, den Kindern eine Freude zu machen.

Weihnachten in Latou

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Gestern war ein großer Tag für die Schüler in der Schule in Latou. Jedes Kind hat ein Geschenk bekommen. Das war aber nur möglich, weil wir gute Freunde haben. Ein großer Dank geht an Frank und Verena Petri sowie Jörgen und Anne Walther. Sie hatten die Idee den Kindern hier eine Freude zu machen und hatten Hilfe von vielen anderen. Nicht zu vergessen Verenas Schwester, die mit einem Freund zusammen einen Flyer entworfen und gedruckt hat. Markus und Sabrina Gratopp und Yvonne Sauer haben sich um das Packen und Verschicken der Pakete gekümmert. Vielen Dank! Die Aktion wurde auch von „Round Table Siegen“ unterstützt.  Danke einfach an Alle, die mitgeholfen haben. Edith hat in den letzten Wochen 26 Mützen für die Kleinen gestrickt, die auch mit verteilt worden sind. Aber auch wir sind reich beschenkt worden.   Fast jedes Kind hat irgend etwas aus dem Garten mitgebracht. Da waren Milch, Bananen, Orangen, Maracujas,Zuckerrohr, Bohnen, Avocados und vieles mehr.  Wir danken vor al

Gott segnet weiter

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Ottilie Unser freilaufendes Huhn hatte bereits 7 Eier gelegt. Da haben Nachbars Schweine das Nest unserer Ottilie zerstört. Sie musste sich ein neues Nest suchen. Lange Zeit wussten wir nicht, wo ihr neues Nest ist. Wir wussten nur, dass Ottilie brütet, denn sie kam abends nicht auf ihren Baum. Nun haben wir das Nest entdeckt und freuen uns über den Segen Gottes. Acht Eier sind im Nest und wir hoffen, dass aus allen ein Kücken schlüpft. Wir danken dem Herrn für die Möglichkeit im Garten zu pflanzen und Tiere zu halten. Das entlastet unsere Haushaltskasse enorm. Nest mit 8  Eiern

Dezember – gefährlichster Monat des Jahres

Der Dezember ist der gefährlichste Monat des Jahres. Viele bekommen Zuwendungen aus dem Ausland. Oft wird Geld geschickt und die Leute müssen es irgendwo abholen. Das machen sich Gangster und Räuber zu Nutze. Im Dezember werden die meisten Leute überfallen. Lukenson musste diese Woche in Port-au-Prince etwas erledigen. Als er so die Strasse entlang ging hat man   direkt vor ihm einen Mann mit einer Waffe bedroht und die Tasche abgenommen. Wir danken Gott, dass Lukenson bewahrt wurde.

Gottes Segen aus dem eigenen Garten

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Bohnen Orangen Mais wenn wir auch noch einige Arbeit damit haben, so sind wir doch dankbar für das, was Gott uns gegeben hat

Schule braucht Bänke und Zeltplanen

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Die Schüler sitzen auf Brettern, die auf Steinen liegen. Wir brauchen mindestens 12 Bänke. Jede Bank kostet etwa 60 €. Das beinhaltet die Materialkosten sowie die Kosten für die Anfertigung vor Ort. Außerdem benötigt die Schule  5-6 Zeltplanen. Eine Plane kostet ebenfalls etwa 60 €. Manche Schüler sitzen in der Sonne, für andere ist der Wind zu kalt. Es ist auch in Haiti Winter. Hier in den Bergen erreichen die Tagestemperaturen zur Zeit kaum 22° im Schatten.

Schulausfall wegen verendetem Pferd

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Der Mais ist geerntet! Das ist ein Grund für alle Tierbesitzer ihre Tiere nicht mehr anzubinden. Auf unserem Grundstück wimmelt es von Kühen, Ziegen, Schweinen, Puten, Hühnern und anderem Getier, das uns nicht   gehört. Die Rinder und Ziegen fressen uns das letzte bisschen weg, das auf unserem Grundstück wächst. Schweine haben das Nest von unserem freilaufenden Huhn zerstört. Es ist zum heulen, wenn man die abgefressen Bananenstauden sieht, oder die Reste von Militon, einer Gemüsepflanze. Es interessiert auch keinen, dass wir Kaffee gepflanzt haben. Die Ziegen fressen alles. Man kann nichts dagegen machen, ausser sein Grundstück einzuzäunen. Es ist aber nicht so einfach 4 Hektar einzuzäunen. Die Bäumchen und Büsche, die wir als Begrenzung gepflanzt haben sind restlos abgefressen.  Das ist von unseren Bananenstauden übrig geblieben Dann anderer Ärger. Die Schule mußte früher Schluß machen, wegen verhehrendem Verwesungsgestank. Ein Pferd ist schon vor drei Tagen verendet und